Der Partikelfilter, oder FAP, ist manchmal in modernen Dieselmodellen montiert. Dieser etwas spezielle in der Auspuffanlage integrierte Filter sorgt für das Auffangen, Lagern und anschließende Verbrennen der Kohlenstoffpartikel und der unverbrannten Kohlenwasserstoffe in den Abgasen, die als gesundheitsgefährdend gelten. Er sorgt für einen "sauberen" Betrieb und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei, auch beim Kaltstart. Der Partikelfilter muss regelmäßig überprüft werden, denn er kann verstopfen und Pannen oder einen deutlichen Leistungsverlust verursachen. Es handelt sich um ein Verschleißteil, dessen Lebensdauer von den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs abhängt.
Der Motor ist ein komplexes Aggregat mit einer Vielzahl von in Bewegung befindlichen Teilen. Die meisten dieser Bestandteile sind aus Metall und einige davon reiben aneinander. Das ist zum Beispiel bei den Kolben in den Zylindern der Fall. Der bewegliche Kolben bewegt sich im Zylinder auf und ab und reibt dabei an dessen Wand, auf der sich ein Ölfilm bildet. Ohne dieses Öl wären die Bewegung und die Abdichtung nicht möglich. Das Öl sorgt also dafür, dass die Teile gleiten, und es wird mit der Zeit durch metallene Mikropartikel angereichert. Der Ölfilm wird dabei ständig verbrannt und durch den Auspuff ausgestoßen. Dabei handelt es sich zwar um eine winzige Menge, die aber nach einigen tausend Kilometern mehrere Deziliter betragen kann.
Es gibt verschiedenen Ölarten, je nach den technischen Merkmalen Ihres Motors. Je nach Kraftstoffsorte (Benzin oder Diesel), Leistung und Einsatzart, für den der Motor entwickelt wurde, eher sportlich oder für häufige Beanspruchung im Stadtverkehr bestimmt, gibt es unterschiedlichen Bedarf in Sachen Schmierung. Ein mineralisches Öl ist auf der Grundlage von Rohöl konzipiert. Es passt in der Regel zu Motoren älterer Bauart. Ein halbsynthetisches Öl, komplexer und mit Eigenschaften für aktuelle Motoren ausgestattet, ist eine Mischung aus mineralischem Öl und chemischen oder petrochemischen Bestandteilen. Und ein zu 100 % synthetisches Öl besteht ausschließlich aus chemischen oder petrochemischen Produkten. Es ist speziell auf hochtechnologische Motoren abgestimmt.
Diese Angaben betreffen die Fließfähigkeit des Öls. Diese muss exakt den Vorschriften des Herstellers entsprechen.
Die Zahl vor dem W gibt die Fließfähigkeit bei niedriger Temperatur an. Je kleiner diese Zahl ist, umso flüssiger ist das Öl bei Kälte und erleichtert das Starten bei niedrigen Temperaturen. Die Zahl nach dem W gibt die Fließfähigkeit bei hoher Temperatur an. Je höher diese Zahl ist, umso zähflüssiger ist das Öl bei Wärme, das heißt, dass der Ölfilm an den Metallteilen dicker ist und die Abdichtung und den Schutz der in Bewegung befindlichen Teile verbessert.
Richtige Reaktion: Sobald wie möglich anhalten, wenn Sie unterwegs sind, die Zündung ausschalten und einige Minuten warten, damit sich das Öl im unteren Bereich des Motors sammeln kann. Es handelt sich in den allermeisten Fällen um eine Warnmeldung, die einfach darauf hinweist, dass Ihr Ölstand seinen niedrigsten Punkt erreicht hat. Nach der Überprüfung mit dem Ölmessstab genügt ein Auffüllen des Ölstands. Die Vorgehensweise: Ziehen Sie den Messstab heraus, wischen Sie ihn mit einem Tuch ab und stecken Sie ihn anschließend bis zum Anschlag in seine Führung hinein. Warten Sie einige Sekunden und ziehen Sie den Messstab wieder heraus. Der Ölfilm auf dem Stab endet zwischen den Markierungen "Mini" und "Maxi". Wenn Sie einen Ölkanister dabei haben, genügt dann ein Einfüllen von Motoröl in kleinen Mengen in den Motorblock, wobei mit dem Messstab überprüft werden muss, dass die Maxi-Marke nicht überschritten wird. Wenn die Kontrollleuchte nach dieser Überprüfung nicht erlischt, schalten Sie die Zündung aus und lassen Sie Ihr Fahrzeug von einer Fachwerkstatt kontrollieren.,