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Alles hängt vom Fahrzeugtyp, seiner Verwendung und der Umgebung, in der es regelmäßig eingesetzt wird, ab. In feuchten Gegenden oder in Meeresnähe beispielsweise haben die Auspuffanlagen die Tendenz, aufgrund der Oxidation vorzeitig zu verschleißen. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass eine Auspuffanlage ab 8 oder 9 Jahren unter erschwerten Bedingungen ganz oder teilweise ausgetauscht werden muss. Unter den gleichen Bedingungen kann ein Katalysator eine geringere Lebensdauer haben. Vor- und Nachschalldämpfer, die zur Verringerung der Geräusche konzipiert sind, können auch ab 40 000 km einen Austausch erfordern, meist aber deutlich darüber. Die Lambdasonden werden ausgetauscht, wenn sie als defekt diagnostiziert werden, insbesondere bei Abgasuntersuchungen oder bei unregelmäßigem Motorlauf.

 
 

Der Partikelfilter, oder FAP, ist manchmal in modernen Dieselmodellen montiert. Dieser etwas spezielle in der Auspuffanlage integrierte Filter sorgt für das Auffangen, Lagern und anschließende Verbrennen der Kohlenstoffpartikel und der unverbrannten Kohlenwasserstoffe in den Abgasen, die als gesundheitsgefährdend gelten. Er sorgt für einen  "sauberen" Betrieb und trägt gleichzeitig zum Umweltschutz bei, auch beim Kaltstart. Der Partikelfilter muss regelmäßig überprüft werden, denn er kann verstopfen und Pannen oder einen deutlichen Leistungsverlust verursachen. Es handelt sich um ein Verschleißteil, dessen Lebensdauer von den Einsatzbedingungen des Fahrzeugs abhängt.

Der Motor ist ein komplexes Aggregat mit einer Vielzahl von in Bewegung befindlichen Teilen. Die meisten dieser Bestandteile sind aus Metall und einige davon reiben aneinander. Das ist zum Beispiel bei den Kolben in den Zylindern der Fall. Der bewegliche Kolben bewegt sich im Zylinder auf und ab und reibt dabei an dessen Wand, auf der sich ein Ölfilm bildet. Ohne dieses Öl wären die Bewegung und die Abdichtung nicht möglich. Das Öl sorgt also dafür, dass die Teile gleiten, und es wird mit der Zeit durch metallene Mikropartikel angereichert. Der Ölfilm wird dabei ständig verbrannt und durch den Auspuff ausgestoßen. Dabei handelt es sich zwar um eine winzige Menge, die aber nach einigen tausend Kilometern mehrere Deziliter betragen kann.

Es gibt verschiedenen Ölarten, je nach den technischen Merkmalen Ihres Motors. Je nach Kraftstoffsorte (Benzin oder Diesel), Leistung und Einsatzart, für den der Motor entwickelt wurde, eher sportlich oder für häufige Beanspruchung im Stadtverkehr bestimmt, gibt es unterschiedlichen Bedarf in Sachen Schmierung. Ein mineralisches Öl ist auf der Grundlage von Rohöl konzipiert. Es passt in der Regel zu Motoren älterer Bauart. Ein halbsynthetisches Öl, komplexer und mit Eigenschaften für aktuelle Motoren ausgestattet, ist eine Mischung aus mineralischem Öl und chemischen oder petrochemischen Bestandteilen. Und ein zu 100 % synthetisches Öl besteht ausschließlich aus chemischen oder petrochemischen Produkten. Es ist speziell auf hochtechnologische Motoren abgestimmt.

Diese Angaben betreffen die Fließfähigkeit des Öls. Diese muss exakt den Vorschriften des Herstellers entsprechen.

Die Zahl vor dem W gibt die Fließfähigkeit bei niedriger Temperatur an. Je kleiner diese Zahl ist, umso flüssiger ist das Öl bei Kälte und erleichtert das Starten bei niedrigen Temperaturen. Die Zahl nach dem W gibt die Fließfähigkeit bei hoher Temperatur an. Je höher diese Zahl ist, umso zähflüssiger ist das Öl bei Wärme, das heißt, dass der Ölfilm an den Metallteilen dicker ist und die Abdichtung und den Schutz der in Bewegung befindlichen Teile verbessert.

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